Wie Webcams funktionieren
Webcams erfassen Licht durch ein Objektiv und fokussieren es auf einen Bildsensor — typischerweise einen CMOS-Chip (Komplementärer Metalloxid-Halbleiter). Der Sensor enthält Millionen winziger Fotoelemente (Pixel), die Licht in elektrische Ladungen umwandeln. Der Kameraprozessor wandelt diese Ladungen dann in digitale Bilddaten um und erzeugt einen Videostream mit einer bestimmten Auflösung und Bildrate.
Auflösung und Bildrate
720p (HD) bietet 1280×720 Pixel — das Minimum für Videoanrufe. 1080p (Full HD) ist 1920×1080 — der Standard für hochwertige Videokonferenzen. 4K (Ultra HD) ist 3840×2160 — das schärfste Bild, benötigt aber mehr Bandbreite. Die Bildrate ist ebenfalls wichtig — 30 fps ist Standard, während 60 fps flüssigere Bewegungen für Streaming und Präsentationen bietet.
Kameraqualität optimieren
Beleuchtung ist der wichtigste Faktor. Setzen Sie sich mit dem Gesicht zum Fenster oder verwenden Sie ein Ringlicht für gleichmäßige Ausleuchtung — vermeiden Sie Gegenlicht (Fenster hinter Ihnen). Position — platzieren Sie die Kamera auf Augenhöhe für einen natürlichen Winkel. Hintergrund — verwenden Sie einen sauberen, ordentlichen Hintergrund oder aktivieren Sie einen virtuellen Hintergrund. Bandbreite — schließen Sie andere Video-Apps und Downloads für flüssiges Video.
Browser-Kamerazugriff
Dieser Test verwendet die getUserMedia API zum Anfordern des Kamerazugriffs. Der Videostream wird direkt in einem HTML5 <video>-Element angezeigt — die gesamte Verarbeitung erfolgt im Browser. Keine Bilder werden aufgenommen, gespeichert oder an Server übertragen. Sie können zwischen mehreren Kameras wechseln, wenn verfügbar (wie Front- und Rückkameras auf Mobilgeräten).